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Altdeutsche Deckung
Verlegetechnik Das Hauptmerkmal der Altdeutschen Deckung ist die Verwendung von freihand zugerichteten Decksteinen mit deutlich unterschiedlichen Höhen und Breiten in einer Fläche. Die Altdeutschen Deckungen sind als geschlossene Deckungen auszuführen. Die Deckung auf dem Dach erfolgt im unteren Teil über dem Fußgebinde mit den größten, nach Gattung sortierten Decksteinen, die in ihrer Größe zum First hin deutlich kleiner werden (verjüngen). Hierbei muss in der fertig gedeckten Dachfläche eine stufenlose Verringerung der Gebindehöhe in Abhängigkeit von der Sparrenlänge mindestens entsprechend der hier eingeblendeten Tabelle erfolgen:
Die breiten und schmalen Decksteine sind in der Fläche zu verteilen. Innerhalb einer Gebindehöhe muss die Differenz von der breitesten bis zur schmalsten Sichtbreite der Decksteine mindestens 40 mm unabhängig von der Sparrenlänge betragen. Nur bei kleinen Dachflächen, wie z. B. Dachgauben, dürfen diese geforderten Maße unterschritten werden. Das Übersetzen von zwei schmalen Decksteinen auf einen breiten oder von einem breiten auf zwei schmale ist zulässig und typisch für die Altdeutsche Deckung; es ist jedoch mit besonderer Sorgfalt vorzunehmen. Die Deckung der Anfang- und Endorte muss eingebunden erfolgen. Gleiches gilt für die Grat-Eindeckung. Die Deckung an der Wand erfolgt derart, dass an der unteren Kante der zu deckenden Fläche (z. B. Sockel) mit den größten Decksteinen begonnen wird, zum Abschluss der Wandfläche hin die Decksteine deutlich kleiner werden (verjüngen). Hierbei muss in der fertig gedeckten Fläche eine stufenlose Verringerung der Gebindehöhe in Abhängigkeit von der einzudeckenden Wandhöhe eingehalten werden:
Die verschiedenen Steinbreiten in den Sortierungen sind innerhalb einer Gebindehöhe zu verteilen. Die Differenz von der breitesten bis zur schmalsten Sichtbreite der Decksteine beträgt dabei mindestens 30 mm unabhängig von der einzudeckenden Wandhöhe. Nur bei kleinen Wandflächen, z. B. Attiken, dürfen die geforderten Maße unterschritten werden. weiter zu Decksteinmodelle >>> |